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Förderverein Frauen gegen sexualisierte Gewalt e.V.

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Landesverband autonomer Frauen-Notrufe

Die Beratungsstelle ist Mitglied im Landesverband der autonomen Frauen-Notrufe in NRW. Eine der Mitarbeiterinnen gehört zu den Sprecherinnen des Landesverbandes. Neben der fachlichen Vernetzung der Mitgliedseinrichtungen und der Öffentlichkeitsarbeit zum Thema sexualisierte Gewalt setzt sich die LAG auf Landesebene für die Umsetzung verschiedener Maßnahmen und Projekte ein. Aktuelle Themen sind dabei die flächendeckende Umsetzung von Angeboten der Anonymen Spurensicherung in NRW. Informationen zum Landesverband finden Sie hier.

Anonyme Spurensicherung nach Sexualstraftaten

Eine flächendeckende Umsetzung der anonymen Befunddokumentation und Spurensicherung nach sexualisierten Gewalttaten sowie eine finanzielle und organisatorische Unterstützung dieser Maßnahmen durch die Landesregierung ist ein Ziel, für das sich der Landesverband der autonomen Frauen-Notrufe in NRW seit vielen Jahren einsetzt. In Gesprächen, Stellungnahmen und Anträgen wurde auf die Notwendigkeit einer landesweiten Struktur hingewiesen. Die Landesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag 2012-2017 die Entwicklung eines bedarfsgerechten Angebotes zu ASS in NRW verankert. Dies wurde auch vom Landtag bestätigt. Im Jahr 2014 wurde zudem das vom MGEPA NRW geförderte  Modellprojekt GOBSIS (Gewaltopfer-Beweissicherungs- und Informationssystem) gestartet, das ein Informationssystem für Ärzte und Ärztinnen entwickeln soll.  Seit dem Jahr 2015 erhalten außerdem örtliche Kooperationen zu ASS erstmals eine befristete landesweite Unterstützung. Von Juni bis Ende Dezember 2015 erfolgte eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme durch die Universität Bielefeld.  Auf Antrag des Landesverbandes der autonomen Frauen-Notrufe wurde seit Juni 2015 darüber hinaus eine temporäre landesweite Koordinierungsstelle eingerichtet. Seit März 2016 wurde diese Koordinierungsstelle bis zum 31.12.2016 noch einmal bewilligt.  Die temporäre Koordinierungsstelle sollte Beratungen und Vorträge für örtliche Netzwerke durchführen, zentrale ungeklärte Fragestellungen zum Thema Anonyme Spurensicherung in interdisziplinären Arbeitsgruppen bearbeiten und bei der Entwicklung von landesweiten Standards mitwirken.
Bis 2017 soll ein landesweites Konzept umgesetzt werden.

Umfrage zur Anonymen Spurensicherung

Bereits im Jahr 2011 hat die LAG eine bundesweite Umfrage zum Thema anonyme Spurensicherung nach sexualisierter und häuslicher Gewalt durchgeführt, die Anfang 2012 ausgewertet wurde.

Die Umfrage erhebt keinen Anspruch auf Repräsentativität oder Vollständigkeit, gibt aber einen guten Einblick in vorhandene Modelle anonymer Spurensicherung, ihre Trägerschaften, Gemeinsamkeiten und Unterschiede bis zum Jahr 2012. Die Langfassung der Umfrage finden Sie hier. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse kann ebenfalls hier heruntergeladen werden.